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Neurodermitis
Rund 3 bis 4 Millionen Menschen leiden in Deutschland unter Neurodermitis. Meisten beginnt die chronische Hauterkrankung, mit einem leichten Kribbeln der Haut, bis der Juckreiz so stark wird, das er eine regelrechte Qual ist. Durch verstärktes Jucken an den betroffenen Stellen, entstehen Entzündungen. In die offenen Wunden gelangen häufig Bakterien, die den Effekt nur noch verstärken. Die Neurodermitis tritt in Schüben auf und ist nicht heilbar, kann aber durch entsprechende Kosmetik Produkte und Stressabbau deutlich in ihren Auswirkungen gelindert werden.
Kein Widerspruch:
Schöne Haut und Neurodermitis
Ich, Katja S. (26 J.), habe seit meiner frühen Kindheit, ca. ab dem 4. Lebensjahr, Neurodermitis. Als kleines Mädchen störte mich am meisten, dass meine Haut nicht so schön glatt und zart aussah wie bei meiner Freundin, sondern häufig gerötet war und unangenehm spannte. Die dunklen Augenringe (periorbitale Verschattung = typisch für Neurodermitiker) störten mich sehr. Die nächtlichen Juckreiz-Attacken waren häufig unerträglich.
Unser Hautarzt tröstete meine Mutter mit den Worten: "Die Haut Ihrer Tochter wird immer besser aussehen, je älter sie wird". Leider hatte er nur bedingt recht. Obwohl Hautrötungen, Schuppigkeit und Juckreiz auch bei mir mit fortschreitendem Alter nachließen, ist die Veranlagung bis heute bestehen geblieben. Vor allem in Stressphasen mit Prüfungsdruck, z.B. im Studium reagiert meine Haut wieder. Als mein Freund sich im letzten Jahr von mir getrennt hat, bekam ich stark juckende Knötchen im Gesicht. Während meine Neurodermitis früher in den Armbeugen, Kniekehlen und im Gesicht auftrat, zeigt sie sich jetzt vorwiegend im Gesicht und spannt fast immer.
(Quelle Eucerin)
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