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Haarausfall 

 

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Haarausfall
Volles, starkes Haar ist ein wichtiger Teil der natürlichen Schönheit. Umso mehr leiden gerade Frauen, wenn die Haare ausfallen. Ein medizinisch relevanter Haarausfall ist es aber erst, wenn mehr als 100 Haare pro Tag ausfallen. Häufig steht der Haarausfall in enger Verbindung mit hormonellen Veränderungen, wie sie durch Schwangerschaft und Wechseljahre im Stoffwechsel der Frau vorkommen. Bei Frauen lichten sich die Haare (im Gegensatz zu Männern) eher gleichmäßig, so dass die Folgen zunächst kaum ausfallen, aber über längere Zeit das Äußere und damit auch das Wohlbefinden spürbar mindern.  

 

Meist ist der Haarausfall medizinisch gesehen harmlos. Trotzdem ist es von großer Bedeutung, krankhafte Ursachen für den Haarausfall auszuschließen. So kann Haarausfall ein Zeichen für Eisenmangel, eine Schilddrüsenerkrankung, akute oder chronischen Erkrankungen sein. Auch Stress kann die Ursache für Haarausfall sein. Aber es gibt noch weitere Möglichkeiten für Auslöser von Haarausfall bei Frauen, und es ist wichtig mit einem Dermatologen über den Haarausfall zu sprechen. Haarverlust betrifft etwa 1/3 aller in Frage kommenden Frauen und setzt üblicherweise oft mit dem Klimakterium ein, obwohl er auch wesentlich früher beginnen kann. Es scheint so, dass Imbalancen oder Schwankungen bei den Geschlechterhormonen für den überwiegenden Teil der Leidenden verantwortlich sind und jene konkreten Anlässe wie PCOS, Schwangerschaft, Menopause und Nebenwirkungen der Verhütungshormone einschließen.

 

Der genaue biochemische Auslöser für das mangelnde Wachstum sind noch unbekannt, aber nicht nur im Falle von Frauen mit PCOS (Polycystisches Ovarial Syndrom) wird vermutet, dass primär erhöhte Androgen-Spiegel (männliche Hormone) ursächlich sind. Viele Ursachen für Haarverlust bei Frauen sind nicht mit eine Veranlagung alleine, aber mit temporären Veränderungen im Stoffwechsel verbunden, wie Schwangerschaft, Chemotherapie, schnelles Abnehmen, Magersucht, Schilddrüsenhormonmangel, eine größere Operation, gravierende Infektionskrankheiten oder hohes Fieber. Auch starker oder lang gezogener Stress durch emotionale, physische, chemische oder Ernährungsauslöser kann Störungen an vielen der wichtigen Hormone des Körpers auslösen.

 
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